I’m Not There“   

Bob Dylan - Ausstellung im Fuldaer  Vonderau Museum

27. April bis 13. Mai 2018.

 

VIDEO - Impressionen von der Ausstellungseröffnung 2018.

Lieder werden Leinwand: Künstler aus ganz Deutschland haben Songs von Bob Dylan gemalt -

zu sehen derzeit in einer Ausstellung in Fulda. Vom 28.04. bis 13. Mai 2018.

"The Times They Are a-Changin"

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Bernd Lehmann zeigt Bob Dylan

Bernd Lehmann aus Neuenkirchen zeigt in der Ausstellung I’m Not There“ in Fulda sein aktuelles Werk: Ein zwei x zwei Meter großes farbenprächtiges Portrait des Musikers und Nobelpreisträgers Bob Dylan mit dem Titel „The Times They Are A Changin‘“.  Die Werke Lehmanns hängen damit ab 28. April in Fulda neben Bildern der Pop-Art Ikone James Francis Gill und dem Tabaluga-Zeichner Helme Heine.
Vor knapp zehn Jahren hat der Maler Lehmann den Sänger und Dichter Dylan schätzen und lieben gelernt. Bei den Arbeiten zu seinem Portrait jetzt lief häufig das Lied „All I Really Want To Do.“ Und in der Tat: Lehmann „is friends to you“ mit dem Nobelpreisträger und Ausnahmekünstler Bob Dylan.  In seinen ersten Bildern zeigt Lehmann einen düsteren Dylan. In einer Bilderserie macht er sich wie Dylan auf in die „Desolation Row“ und trifft hier die merkwürdigsten Gestalten. Auf den ersten Blick sind das abgerissene Figuren, die Postkarten von einer Hinrichtung verschicken und Seeleute die Schönheitssalons bevölkern.
Aber mit der Zeit hat Lehmann die von Dylan erschaffenen Bewohner der „Desolation Row“ besser kennengelernt. Denn in der „Gasse der Verzweiflung“ leben seltsame Gestalten auf den ersten Blick, tatsächlich aber sind es wirkliche Menschen, wenn auch in ungewöhnlichen Gewändern: Einstein verkleidet als Robin Hood, der die elektrische Geige spielt und das Phantom der Oper, verkleidet als Priester. In ihnen hat Lehmann mit der Zeit freundliche und fröhliche Begleiter gefunden. Und so zeigt Lehmann heute einen bunten, lebenslustigen Dylan: Die Zeiten haben sich geändert, the times are a changin‘. Lehmanns großformatiges Werk zeigt erkennbar einen späten Dylan, einen alten Mann, der über die Jahre gereift und gestählt ist, in seinem Spätwerk erhaben und souverän, und nicht den jungen Mann, der in den 60er Jahren mit seinen Hits versuchte alt zu klingen.
In seinen  Dylan-Werken bleibt Lehmann immer Lehmann. Wie in seinen Gouachen und Illustrationen zeigen sich sein handwerkliches Können  und seine Fähigkeit, sich in Personen und Situationen hineinzuversetzen. Von „anrührender Lebendigkeit“ hat ein Kunstkritiker gesprochen. Und genau diese Lebendigkeit zeigt sich in dem aktuellen Dylan-Portrait Lehmanns. Und so ist in der Stille der Lüneburger Heide ein Kunstwerk entstanden, das nun im kommenden Frühjahr in Fulda, in der Mitte Deutschlands, Kunstfreunde und Dylan-Kenner aus dem ganzen Land begeistert. An der Ausstellung „I’m Not There“ im April und Mai 2018 beteiligen sich auch international renommierte Künstler: Werke von James Francis Gill hängen im Moma in New York, der Zeichner Helme Heine hat mit seinen Tabaluga-Bildern ganze Generationen begeistert. Auch sie zeigen in Fulda ihre Sicht auf den Sänger und Dichter Bob Dylan.
Informationen zur Ausstellung und zu Bernd Lehmann gibt es im Internet bei www.fulda-trifft-dylan.de